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NACHHALTIGKEIT

Während die Welt den Atem anhält, atmet Mutter Erde auf!

Während die Welt den Atem anhält, atmet Mutter Erde auf!

19.11.2020

Die fünf Kernbotschaften der Agenda 2030

Die Agenda 2030 mit ihren 17 nachhaltigen Zielen und 196 Unterzielen lassen sich den fünf Kernbotschaften zuordnen, den englischen 5 P´s:

People (Mensch): Schätzungsweise können ca. zwei Milliarden Menschen kein würdevolles Leben führen. Daher sollen die Ziele 1 bis 5 den Menschen helfen, die wesentlichen Existenzbedürfnisse wie Essen, Gesundheit und Bildung zu erhalten.

Prosperity (Wohlstand): Die Destabilisierung der Gesellschaft soll verringert werden und somit den Wohlstand fördern. Die Ziele 6 bis 11 sollen jedem die Chance geben, an wirtschaftlichen, sozialen und technischen Fortschritten teilzuhaben, sowie eine menschenwürdige Arbeit und Beschäftigung zu finden.

Planet (Planet): Damit auch künftige Generationen ein gutes Leben in einer intakten Umwelt führen können, müssen wir den Planeten schützen! Die Begrenzung des Klimawandels und Bewährung der natürlichen Lebensgrundlagen lassen sich durch die Unterstützung der Ziele 12 bis 15 erreichen.

Peace and Partnership (Frieden und Partnerschaften): Die letzten zwei Kernbotschaften sind „Frieden und Partnerschaften“. Die dazugehörigen Ziele 16 und 17 ermöglichen jedem ein Leben in Frieden, ohne Angst und Gewalt. Damit werden Menschenrechte aller Mädchen, Frauen, Jungen und Männer geschützt sowie eine gute Regierungsführung angestrebt.

Denn nur gemeinsam können wir globale Partnerschaften aufbauen und die SDGs erreichen.

05.11.2020

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Mit der “Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung” konnten die Vereinten Nationen, zusätzlich zur Eindämmung des anthropogenen Treibhauseffektes durch das Pariser Abkommen, eine weitere Schwachstelle decken.

Die Agenda 2030 wurde im September 2015 auf dem Weltgipfel verabschiedet und von 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen ratifiziert. Das Ziel ist eine Transformation hin zu einer Welt, in der jeder ökologisch, sozial und wirtschaftlich handelt. In dieser wurden insgesamt 17 Ziele mit ihren 196 Unterziele für nachhaltige Entwicklung (engl. Sustainable Developmemt Goals, SDGs) definiert. Unter anderem beziehen sich die Ziele auf eine nachhaltige Gestaltung von wirtschaftlicher Produktion und Konsum sowie den Schutz der Umwelt. Die 17 Ziele wurden in Anlehnung an den Entwicklungsprozess der Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) entworfen. Im Unterschied zu den MDGs, die insbesondere Entwicklungsländern galten, gelten die SDGs für ALLE. Dazu gehören Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer, sowie Unternehmen, Organisationen und einzelne Individuen. Die Einhaltung bzw. die Integration der SDGs für Unternehmen ist freiwillig, genauso wie die Anzahl der Ziele, die umgesetzt werden. Im Gegensatz dazu sind die Mitgliedstaaten, unter anderem Deutschland, dazu verpflichtet, die Ziele bis 2030 einzuhalten. Daher ist es von Vorteil die Regierung bei der Zielerreichung zu unterstützen.

17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG´s)

22.10.2020

Von Kyoto nach Paris

[…] Die bisher verursachten Schäden durch den anthropogenen Treibhauseffekt können wir nicht wieder gut machen, aber in der Zukunft bewusst vermeiden.

Das Kyoto-Protokoll ist der erste völkerrechtlich verbindliche Vertrag zur Eindämmung des anthropogenen Klimawandels durch Emissionsbegrenzung klimaschädlicher Gase. Dieser wurde im Jahr 1997 auf der UN-Klimakonferenz in Japan verabschiedet und trat erst im Jahr 2005 in Kraft. Er verpflichtet die beteiligten Staaten zur Reduktion der klimaschädlichen Treibhausgase weltweit um mindestens 5,2 % bis zum Jahr 2012 und um mindestens 18 % bis zum Jahr 2020 gegenüber dem vorindustriellen Niveau. Damit das Kyoto-Protokoll in Kraft treten konnte, mussten mindestens 55 Staaten, die für mindestens 55% der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich waren, diesen ratifizieren. Das Kyoto-Protokoll galt nur für die Industriestaaten, allerdings haben sich große Emittenten wie China und USA nicht zur Emissionsreduktion verpflichtet. Weitere Länder wie Japan, Kanada und Russland sind später aus dem Kyoto-Protokoll ausgetreten.

Um dem anthropogenen Klimawandel weiter entgegenzuwirken und die Klimaschutzziele nach 2020 aufrechtzuerhalten, wurde auf der UN-Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 ein neues Klimaabkommen – Pariser Abkommen – verabschiedet. Dieser trat im Jahr 2016 in Kraft und „Verpflichtete“ alle Vertragsstaaten zur „Begrenzung“ der Erderwärmung auf unter 2°C (auf 1,5°C) gegenüber dem vorindustriellen Niveau. Zusätzlich wurden die Industrieländer zur Unterstützung der Entwicklungsländer sowie zur Ausarbeitung konkreter Reduktionsziele der anthropogenen Treibhausgasemissionen „verpflichtet“.

24.09.2020

Treibhauseffekt, was ist daran gefährlich?

Als ‚natürlicher Treibhauseffekt‘ wird der Einfluss der Erdatmosphäre auf den Wärme- und Strahlungshaushalt bezeichnet. Die Erdatmosphäre lässt zum größten Teil die kurzwelligen Sonnenstrahlen durch. Diese Strahlen erwärmen die Erdoberfläche und werden in Form von langwelligen Wärmestrahlen wieder an die Atmosphäre abgegeben. Sieht man sich die Zusammensetzung der Erdatmosphäre genauer an, so besteht diese aus ca. 78 % Stickstoff (N2), 21 % Sauerstoff (O2) und 1 % Spurengasen, die sich wiederum aus Argon (Ar), Wasserdampf (H2O), Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan (CH4) und vielen weiteren Gasen zusammensetzen. Dabei sind es die Spurengase, die verhindern, dass ein Teil der Wärmestrahlung in den Weltraum abgegeben wird. Stattdessen absorbieren sie diese und heizen die Erdoberfläche auf.

Dieser Vorgang ist also zunächst für das milde Klima der Erde notwendig und stellt keine Gefahr für unseren Planeten dar. Denn ohne den natürlichen Treibhauseffekt läge die Durchschnittstemperatur bei -18 °C. Problematisch ist dagegen der über den natürlichen Treibhauseffekt hinausgehende anthropogene Treibhauseffekt. Dieser wird vom Menschen durch die Verbrennung fossiler Energieträger verursacht und löst damit die Steigerung der Konzentration klimawirksamer Spurengase. Diese verstärken den natürlichen Treibhauseffekt, indem noch weniger Wärmestrahlung in den Weltraum dringt und somit die Erderwärmung vorangetrieben wird.

Die bisher verursachten Schäden durch den anthropogenen Treibhauseffekt können wir nicht wieder gut machen, aber in Zukunft bewusst vermeiden.

10.09.2020

Was ist eigentlich Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit ist mehr als nur ein einfacher Begriff. Die Definition wurde im Jahre 1987 in dem sogenannten Brundtland-Bericht definiert und beschreibt eine nachhaltige Entwicklung als eine solche, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne dabei die Zustände zukünftiger Generationen zu beeinträchtigen. Doch der Ursprung stammt aus der Forstwirtschaft im frühen 18. Jahrhundert. Carl von Carlowitz definierte 1713 diesen Begriff aus dem Hintergrund einer zunehmenden überregionalen Holznot und sollte langfristig den Bestand des Waldes sicherstellen. Heute wird Nachhaltigkeit als ein Gesamtkonzept angesehen. Es lässt sich in einem Drei-Säulen-System erklären, welches eine Grundlage des Modells bildet und immer zusammenhängend betrachtet werden soll.

Vor allem in der Zukunft ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema für jeden Einzelnen und auch für Unternehmen, die von einer nachhaltigen Wirtschaft profitieren. Dadurch erreichen sie eine Effizienzsteigerung, ein größeres Innovationspotenzial, motivierte Mitarbeiter und eine bessere Befriedigung der Kundenwünsche. Langfristige Strategien wie fairer Handel, Steigerung der Lebensqualität und Förderung der Umweltschutz-Projekte sollten auf die Agenda gesetzt werden.

Das ist unsere Zukunft – und wie sieht Ihre aus?

25.08.2020

Corona Pandemie

die Nachhaltigkeit atmet auf

Der März 2020 veränderte Deutschland. Auf der gesamten Welt brach im Jahr 2020 der neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 aus und legt damit den größten Teil der Industrie lahm. Wie sieht nun die Zukunft für alle Unternehmen aus?

Schon zum jetzigen Zeitpunkt hat die Corona-Krise uns gelehrt nachhaltiger zu leben. Die Einkäufe werden mit Bedacht getätigt, da mehr auf regionale Produkte gesetzt wurde, um die inländischen Bauern zu unterstützen. Aus Fürsorge für die Menschen wurde gleichzeitig die Risikogruppe intensiver versorgt. Je nach Unternehmensbranche wurde die Arbeit ins Homeoffice verlagert, statt Team-Meetings wurden Videokonferenzen eingeführt. Messen, Vorträge und Seminare finden digital statt, wodurch Anfahrtswege weggefallen sind. Nicht nur der Straßenverkehr ist zurück gegangen, auch Flug- und Schiffsverkehr wurde eingestellt. Doch die Corona-Krise hat auch positive Folgen. Der eingeschränkte Individualverkehr wirkte sich positiv auf die Umwelt aus. Nicht nur die Luft- und Wasserqualität haben sich in der Zeit verbessert. Der sogenannte Earth Overshoot Day, der Tag, an dem die natürlichen Ressourcen unsere Erde aufgebraucht wurden, hat sich auf den 22. August 2020 verlagert. Im Vergleich dazu war der Erdüberlastungstag im Jahr 2019 am 29. Juli.

Das Thema Nachhaltigkeit spielt nicht nur in unserem Alltag eine große Rolle, weswegen wir schon heute reagieren sollten. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, jedes Unternehmen zur Nachhaltigkeit zu motivieren und unserer Erde die Gelegenheit zu geben, aufzuatmen. Wie das geht? – Das machen wir vor!

02.06.2020

"Klimaneutral" ist unser Ziel

Eines unserer  Ziele ist ein klimaneutrales Unternehmen zu werden. Allerdings ist die Umsetzung für mittelständige Unternehmen bis 50 Mitarbeiter, derzeit eher auf einen Emissionsrechner im Internet beschränkt.

Man gleicht die CO2-Emissionsbelastung des Unternehmens mit einem Jahresbeitrag und einer finanziellen Unterstützung für ein soziales Projekt aus. Das war´s. Und dann darf man sich besser fühlen. Das wollten wir so nicht. Wir wollten aktiv werden und handeln. Aber wie ?

Uns wurde klar, wir brauchen Unterstützung!

Wir sind dankbar, dass wir eine Masterstudentin genau dafür gewinnen konnten, welche uns bei der Erreichung unseres Ziels nun unterstützen wird. Sie wird in den nächsten Wochen und Monaten unser Unternehmen auf den Kopf stellen und Effizienzen aufzeigen.

Unsere Masterstudentin stellt sich vor

Hallo, ich bin Xenia Schwabauer und studiere derzeit Technologie-orientiertes Management an der TU Braunschweig. Bei abra.sax habe ich die Möglichkeit bekommen meine Masterarbeit zum Thema „Restrukturierung zum klimaneutralen Unternehmen am Beispiel eines Dienstleisters“ zu verfassen. Die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels sind ernst zu nehmen und zwingen nicht nur Konsumenten zum Überdenken ihrer Verhaltensmuster. Neben Haushalten, der Energiewirtschaft und dem Transportwesen stellt die Industrie einen Hauptverursacher der Treibhausemissionen in Deutschland dar. Um den Klimawandel einzudämmen und die festgesetzten Klimaziele zu erreichen, müssen vor allem Unternehmen klimaneutraler werden. So hat sich auch abra.sax zum Ziel gesetzt, den Betrieb zukünftig klimaneutral zu gestalten. Im Rahmen meiner Masterarbeit werde ich eine Strategie zur nachhaltigen Integration der Klimaneutralität entwickeln und umsetzen.

06.05.2020

abra.sax goes green

„Sei du die Veränderung, die du dir für diese Welt wünschst“, das sagte schon Mahatma Gandhi. Prozessoptimierung ist unser Tagesgeschäft und ein klimaneutrales Unternehmen zu sein, unser Ziel. Wir bringen Licht ins Dunkel, indem wir den Blick nach innen richten und unsere CO2 Bilanz checken.

Wir gehen los und handeln effektiv.

Wenn an vielen kleinen Orten, viele kleine Menschen, viele kleine Dinge tun, wird sich das Angesicht unserer Erde verändern.

INDIANISCHE WEISHEIT

Zitat

“Wenn an vielen kleinen Orten, viele kleine Menschen, viele kleine Dinge tun, wird sich das Angesicht unserer Erde verändern.”

INDIANISCHE WEISHEIT
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Auch Ihr Ziel ist es ein klimaneutrales Unternehmen zu werden? Lassen Sie uns in den Austausch gehen.